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The James Bond 007 Dossier

Bond, James Bond.

16. January 2017 15:22
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Frau Bond

16. January 2017 15:22 by m | 0 Comments

In a week in which Rachel Weisz denies being married to 007 - "James Bond is a fictional character; a very good fictional character, who's been played by a bunch of different actors over the years - Sean Connery, Roger Moore...," she explained in an interview with Hello! magazine, when asked, what it's like living with Bond - it's a little ironic that we should find this article in a German TV Guide, from October 2015, when SpectreSpectre was about to have it's world Premiere...

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DIE FRAU VON JAMES BOND

Craigs echtes Bond-Girl RACHEL WEISZ

ollywood

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SCHÖNE FRAU 007. Die elfengleiche Schauspielerin und Ehefrau von Daniel Craig scheut die Öffentlichkeit. Wer steckt hinter dem TV-MEDIA-Cover- Girl? – Ein Porträt

Sie ist schön, sie ist erfolgreich. Und sie ist anders. Rachel Weisz. – Während ihre schauspielenden Kolleginnen ihr Leben auf der Zunge tragen, Tratsch- &-Klatsch-Zeitungen füllen und von einem roten Teppich über den nächsten stolpern, genießt die Britin die Dreisamkeit mit Sohn Henry Chance (aus früherer Beziehung) und James-Bond-Ehemann Daniel Craig. Sie meidet die Öffentlichkeit wie der Teufel das Weihwasser, über ihr Privatleben ist wenig bis gar nichts bekannt. Alles streng geheim! Typisch James Bond halt!

Oscar-Erfolg. Partys waren noch nie ihr Ding, Menschenansammlungen machen sie nervös, viel lieber würde sie unsichtbar sein. Das mag für eine Hollywood-Schauspielerin vielleicht eigenartig klingen, ihrem künstlerischen Erfolg tut das allerdings keinerlei Abbruch. Auch wenn Weisz in den letzten Jahren mehr auf anspruchsvolle Filme denn auf Blockbuster abonniert ist, gelangte sie 2006 zu Oscarund Golden-Globe-Ehren (Der ewige Gärtner). Aktuell spielt sie in Giorgos Lanthimos’ The Lobster mit Colin Farrell, eine Art modernes Si-Fi-Romeo und Julia. Es ist eine der sieben Kino-Produktionen der Künstlerin, die sich auch die Rechte an Büchern sichert, in denen sie mögliche Rollen für sich sieht. Sie arbeitet gerade an einem Film über eine US-Journalistin, die junge Soldatinnen in Uganda interviewt.

Das Leben der Rachel Weisz war nicht immer so rosig. Ihre Eltern – der ungarische Erfinder Georg und die Wiener Psychotherapeutin Edith, die in den späten 1930ern als Kinder vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach England flohen – trennten sich, als Rachel 15 Jahre alt war. Turbulente Teenagerzeiten folgten. Mit 14 arbeitete sie bereits als Model und strebte schon damals eine Schauspielkarriere an. Doch ihre jüdischen Eltern wollten, dass Klein-Rachel eine solide Ausbildung erhält. Sie studierte auf deren Wunsch hin an der Elite- Uni Cambridge Anglistik und Literatur, arbeitete aber weiterhin an der Realisierung ihres großen Traums und gründete eine TheaterGruppe. Es folgten Engagements in Edinburgh

und später London, TV-Rollen und schließlich das Kino. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit Die Mumie (1999). Weisz blickt zurück: „Ich war in meinen 20ern oft Single und fühlte mich allein. Ich habe Pizza gegessen, habe mir DVDs ausgeliehen, all diese Klischees trafen auf mich zu. Es war manchmal sehr hart, aber du hoffst halt, irgendwann den richtigen Partner gefunden zu haben.“ Kindsvater Darren Aronofsky (Regisseur von The Wrestler, Black Swan) mit dem sie neun Jahre liiert war, war es nicht. Allerdings ist Sohn Henry, der 2006 auf die Welt kam, ihr Sonnenschein und Mann Nummer eins in ihrem Leben: „Die Geburt meines Sohnes war eine große Veränderung. Seit ich Mutter bin, bin ich so viel glücklicher. Es ist macht viel Spaß mit ihm.“ Auch Daniel Craig, mit dem sie schon vor ihrer Liebesbeziehung eine lange Freundschaft verband, hat einen guten Stand und macht die Frau, die er sich beim gemeinsamen Dreh zum Mystery- THriller Dream House geangelt hat, glücklich. Nach nur sechs Monaten wilder Ehe standen die beiden im Juni 2011 vor dem Traualtar. Sie leben glücklich und zurückgezogen mit Henry in New York. Craigs 22 Jahre alte Tochter Ella (von seiner ersten Frau, der schottischen Schauspielerin Fiona Loudon) kommt nur zu Besuch. Die Familienplanung scheint abgeschlossen. Weisz: „Ich bin sehr zufrieden. Ich plane keine weiteren Kinder, aber man soll ja nie nie sagen.“ Das Hollywood-Paar ist sich übrigens über sein Privatleben einig. Craig würde lieber eine Nacht in einer Küche eingesperrt sein, als am roten Teppich zu posen. Passt ziemlich gut zu Rachel: „Ich liebe es zu kochen. Daniel ist auch sehr gut darin. Wir probieren oft neue Gerichte aus und haben Spaß damit“, verrät die sonst so verschlossene Schönheit.

FOTOS: Sohn Henry, 9, stammt aus der Beziehung mit Regisseur Darren Aronofsky (o.), mit dem sie neun Jahre lang liiert war. Unten: Weisz mit ihrem 86-jährigen Papa Georg; KOMMT NOCH

EIN BABY? ,Ich plane keine weiteren Kinder, aber man soll ja nie nie sagen’ (DPA, GETTY, CORBIS)

007 ... GROSSARTIG!

Der allererste Eindruck vom neuen Bond

SpectreSpectre. In London gab es das erste Screening des 24. James Bond-Films – wir waren live dabei und sind immer noch aufgeregt

LIVE AUS LONDON: HORST-GÜNTHER FIEDLER

Normalerweise mag ich meinen seltsamen Beruf – aber es gibt Momente, da liebe ich ihn von ganzem Herzen. Zum Beispiel gerade jetzt. Vor wenigen Minuten durfte ich bei der ersten offiziellen Voraufführung des neuen James Bond 007-Abenteuers SpectreSpectre in London dabei sein. Die königliche Familie und ihre Gäste sind erst in ein paar Tagen dran – das ist ein wahres Privileg. Im Sony Pictures Europe-Hauptquartier summt es wie in einem Bienenstock, vor zwei Minuten ist hier Little Britain-Star David Walliams samt Entourage durchgerauscht und hat freundlich Hof gehalten und Küsschen verteilt. Aber auch diese unverhoffte Begegnung verblasst gegen das Ereignis, das ich mit ein paar Dutzend international auserwählten Filmjournalisten teilen durfte. Keine Angst, ich werde jetzt (noch) keine Details und Plotpoints verraten – das kommt noch früh genug. Aber ich muss den geneigten Leserinnen und Lesern Appetit machen auf diesen Film, der ab 6. November bei uns in den Kinos starten wird. Denn – so viel darf ich vorwegnehmen – er ist großartig geworden.

Neues Qualitätslevel. Regisseur Sam Mendes hat ja bereits mit SkyfallSkyfall die 007-Franchise auf eine neue Qualitäts- und Boxoffice-Ebene gestellt. Die Frage war: Kann er dieses Level halten? Und schon die Eingangssequenz zeigt, was für ein Visionär dieser Mann ist. War schon die SkyfallSkyfall-Verfolgungsjagd in Istanbul atemberaubend, haben die Bond-Macher diesmal einen Weg gefunden, eine ganz andere, nicht minder wuchtige Actionsequenz an den Beginn zu stellen, die einfach großartig ist. Intensiv, dunkel, brutal, poetisch – und sie führt mitten in die Handlung.

Diese baut direkt auf den neuen 007-Filmen davor auf. Es ist also nicht der schlechteste Rat, sich Casino Royal, Quantum of SolaceQuantum of Solace und SkyfallSkyfall ruhig noch einmal auf DVD anzusehen, bevor man ins Kino geht. Denn all die Schurken und tragischen Helden aus diesen Filmen haben zumindest ihren virtuellen Auftritt; alles fügt sich zusammen in der Figur von Christoph Waltz, der hier sehr zurückgenommen spielt.

Wie schon in SkyfallSkyfall spielt Mendes wunderbar mit Versatzstücken aus den alten Filmen: Bezüge auf Liebesgrüße aus Moskau finden sich ebenso wie eine ziemlich eindeutige Referenz zu GoldfingerGoldfinger. Und, so viel sei den Hardcore-Fans verraten: Auch wenn der neue Aston Martin DB10 der Hammer ist, der gute alte DB5 kommt ebenfalls zu seinem Cameo, darf eine Runde drehen und 007 in die nahe Zukunft tragen.

Der Österreich-Teil ist (wie alle anderen Tableaus des Films) fantastisch gefilmt; bis auf die Liftstation könnte allerdings alles andere irgendwo im alpinen Raum spielen. Da wurde auf Product Placement und Werbefirlefanz verzichtet – Form follows Function. Trotzdem macht es mich persönlich auch ein wenig stolz, den smarten Dr. Wolfgang Ramml und sein Filmhaus Wien im Abspann als Line-Producer zu funden.

Auch die Botschaft des Films spannt sich weiter: analog gegen digital, Brave New World gegen Individualismus und Demokratie. Einen der schönsten Sätze des Films hat Ralph Fiennes als M, der in schwerer politischer Bedrängnis ist und in einem flammenden Plädoyer gegen seinen Widersacher argumenteirt, dass eine Lizenz zu töten bedeutet, nach all der Aufklärung und Satellitenund Drohnenspionage dem Gegner ins Auge zu blicken, ehe man den Abzug drückt. Und vielleicht manchmal entscheidet, es nicht zu tun ... Ich werde mir SpectreSpectre sicher nochmal ansehen. Eine Empfehlung: Tun Sie es auch. In der kommenden Ausgabe lesen Sie die Kritik und mehr Detailinfos über den neuen James Bond-Film.

FOTOS: Lea Seydoux (l.) in Not. Bond hat in SpectreSpectre wieder einiges zu tun, sein Umfeld vor dem Tod zu bewahren; Der Österreich-Teil ist genial gefilmt, könnte aber überall im alpinen Raum spielen; Christoph Waltz’ Charakter Oberhauser ,erklärt’ die vorangegangenen 3 Bond-Filme; 4 Tage vor der Weltpremiere: H.-G. Fiedler ist für TV-MEDIA in London & sieht den neuen Bond (SONY, PRIVAT)

[Source: TV Media #45, October 2015, P.1,7,172-174]

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